Titel
Öffentlichkeitsarbeit: Jeder mal für eine viertel Stunde Superstar
Gesellschaft: Heute feiern wir Ramadan mit Paul und nächstes Jahr Weihnachten
mit Mehmet!  Die Pharmawächter 
Bielefeld regional: Die im Dunkeln sieht man nicht
Termine
30.8.2007: Claudia Turtenwald: kann man Kunst erklären? Wie erforscht man Architektur? 
Titel - Detail:
Jeder mal für eine viertel Stunde Superstar
Kanal 21 bietet jedem Bielefelder die Möglichkeit, aktiv lokales Fernsehen zu gestalten. Einige tausend Menschen haben dieses Angebot im ersten Jahr nach Sendestart des Kabel-TV-Senders bereits genutzt. Wie eine Produktion abläuft, welche Voraussetzungen dazu nötig ist, welche Erfahrungen bereits gemacht wurden: davon kann Ihnen Dirk Rehlmeyer, Geschäftsführer von Kanal 21, berichten. Sie können auch Fragen zu den Voraussetzungen und Abläufen stellen - oder über ihre eigene Produktion reden.
Besonders geeignet für Pädagogen, Kulturschaffende, Sozialmanager und andere Multiplikatoren des gesellschaftlichen Lebens unserer Stadt.
Ausleihmöglichkeit: Termine nach Vereinbarung
bitte bis eine Woche vorher anmelden! 
Heute feiern wir Ramadan mit Paul und nächstes Jahr Weihnachten
mit Mehmet!
Nicht nur in Bielefeld ist Migration ein Thema für viele: In OWL wird 2010 jedes 2. Kind Migrationshintergrund haben – und entsprechend viele Fragen tun sich auf.
Gabriele Sonnenberg ist seit 2006 Leiterin der RAA (Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien) und kann aus ihrer Erfahrung mit Bildungswegen in unterschiedlichen Themenbereichen berichten.
• Was kann ich als Mutter/Vater tun, um mein Kind in der Schule zu unterstützen?
• Heute ist Elternabend, soll ich hingehen?
• Ich möchte mich gerne für Kinder mit Migrationshintergrund einsetzen, in meinem Stadtteil, in der Nachbarschaft, wie packe ich das an?
• Was bedeutet individuelle Förderung in der Schule?
• Was ist das eigentlich: die RAA? Was kann sie für mich als Kind/Jugendlicher/Eltern tun?
Buchung: mit Voranmeldung! vorzugsweise dienstags oder freitags nachmittag. 
Die im Dunkeln sieht man nicht – Bielefeld von unten
Wie lebt man in Bielefeld ohne Wohnung?
Wo gibt es Schlafplätze offiziell und inoffiziell.
Wie ernähre ich mich ohne Kühlschrank, überhaupt ohne Küche und Vorräte?
Wo wasche ich meine Wäsche und wo bewahre ich sie auf?
Leben in dieser Stadt ohne sichere Bleibe
Was ist mit den Bettlern in der Bahnhofstr.
Warum gibt es Ärger an der Stadthalle
Was fällt ins Auge, was übersieht man in der Stadt
Kenne Sie die Stellen, die Hilfe leisten
Barbara Kroll, 5o Jahre, Streedmed, Allgemeinärztin, macht seit 11 Jahren Straßenmedizin in Bielefeld.
Sie wartet nicht, bis die Menschen in eine Praxis kommen, sondern geht zu denen, dich sich schämen, weil sie keine saubere Wäsche haben. Sie geht zu Messis, in die Notunterkünfte, an die Treffpunkte und auch wenn es nötig ist, in den Wald oder in Abbruchhäuser. Sie weiß aber auch, wie man Hilfe bekommt, wie mann das Leben ohne Wohnung hier in Bielefeld organisiert. Und sie weiß auch, wie man Menschen medizinische Hilfe zukommen lassen kann, die ihre Krankheiten mit Alkohol und Drogen am liebsten vergessen möchten. Dieses macht sie in einem Netzwerk mit vielen Menschen in dieser Stadt. 
Die Pharmawächter – BUKO Pharma-Kampagne
Es gibt wohl nur wenige Gruppen die weltweit bekannter sind als in ihrer „Heimatstadt“. Dazu gehört sicher die BUKO Pharma-Kampagne, die seit über 25 Jahren ihre Büros im Welthaus Bielefeld hat. Von hier aus machen fünf MitarbeiterInnen Öffentlichkeitsarbeit zu Problemen der internationalen Medikamentenversorgung. Sie decken auf, dass deutsche Firmen in der Dritten Welt häufig zweifelhafte Mittel anbieten, aber wichtige Medikamente wie z.B. gegen AIDS mit prohibitiven Preisen für die Armen unerschwinglich machen.
Die Pharma-Kampagne kümmert sich aber auch um den mitunter schädlichen Einfluss der Pharmaindustrie auf die deutsche Gesundheitspolitik und gibt gemeinsam mit unabhängigen Fachzeitschriften die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen heraus.
Nicht nur JournalistInnen informieren sich gern in Bielefeld über die neuesten Skandale in der Pharmabranche. Auch der Thrillerautor John le Carré setzte der Pharma-Kampagne in seinem Buch „der ewige Gärtner“ ein Denkmal.
Termine nach Absprache 
Kann man Kunst erklären? Wie erforscht man Architektur?
Claudia Turtenwald
Wer und wie kann man Kunst vermitteln?
Was ist ein Kunsthistoriker, was ein Architekturhistoriker?
Wie schwer ist der Umgang mit den Schönen Künsten in der Praxis?
Kann man als selbständiger Kunsthistoriker überleben?
Wie kann man Architektur »lesen«?
Dr. Claudia Turtenwald arbeitet als Kunsthistorikerin seit etwa 10 Jahren im Bereich Museum, Universität, Kunstverein und Archiv. Sie organisiert Ausstellungen, lehrt an der Universität, hält Vorträge und führt Führungen und Fahrten zu Kunst- und Architekturhistorischem durch. Sie war und ist freiberuflich tätig und angestellt. |